• Mary

Freiheitsmobiletreffen Juli 2019 - das Treffen von Gleichgesinnten

Aktualisiert: 4. Sept 2019

Geflasht - einfach nur geflasht, das waren wir, als wir wieder auf dem Weg zurück nach Koblenz von Luxemburg waren. Das Wochenende auf dem Freiheitsmobiletreffen hat uns in unserem Sein und Tun noch einmal so viel vorwärts gebracht, dass ich auch gar nicht genau weiß wo ich anfangen soll. Starten wir doch einmal mit Tag 1 :-D Während der Fahrt waren wir beide schon sehr aufgeregt und gespannt was uns erwarten wird. Es war das erste Treffen/ Festival für uns und wir hatten so gar keine Ahnung wie alles ablaufen wird. In Weiswampach angekommen, ging dann die Sucherei los. Anscheinend sind wir von einer Ecke gekommen, wo einfach mal gaaaar nichts ausgeschildert war. Aber nicht nur uns ging es so, ein Paar in einem Wohnmobil kam uns in der Stadt/Dorf auch 3 Mal wieder entgegen gefahren. Dieses Paar sollten wir dann auf dem Treffen auch noch kennenlernen. Endlich haben wir dann auch den Eingang gefunden und wurden von einem lustigen Empfangskomitee begrüßt. Fix wurde uns ein Stellplatz zugewiesen und los ging unser Aufbau. Markise raus, Hundebar und Hundehütte aufbauen und Klappstühle vor die Tür. Es war ein tolles Gefühl inmitten der vielen anderen Freiheitsmobile zu stehen. Die wollten wir uns dann nun auch einmal anschauen. Mit unserem SUP im Gepäck (einen schönen See gab es nämlich auch), sind wir erst einmal über das Gelände spaziert und haben uns die vielen tollen Mobile angeschaut: Feuerwehrautos, Wohnmobile, Vans, Busse, Militärwagen, alles war dabei. Den nächsten Tag sollten wir davon noch einen tieferen Einblick bekommen. Jetzt ging es aber erst einmal aufs Wasser. Der SUP Kurs vom Festival lief ebenfalls während ich übers Wasser paddelte und Markus einfach nur die Umgebung zusammen mit Toni genoss. Am Abend wurde dann noch gegrillt und das erste interessante Gespräch mit unseren Nachbarn kam zu Stande. Die waren mit ihrem Oldtimer Wohnmobil als Familie im Urlaub unterwegs und wollten sich das Vanlife Leben einfach einmal anschauen - einfach super nette Leute - und einen Stellplatz auf deren Hof haben wir für eine Tour auch schon einmal Safe :-) Als Abendprogramm stand the Band "The Rusty Chair" auf der Bühne. Mit einem Bierchen paddelten Markus und ich gemütlich im Dunkeln über den See und lauschten der Musik - ein wunderschönes Gefühl. Als es dann aber zu regnen und zu donnern begann, hatten wir doch etwas Angst um unsere Leben und verließen das Wasser :-D Außerdem wollten wir uns die Band auch einmal von Nahem ansehen. Im Zelt angekommen erfasste uns direkt eine unbeschreibliche Stimmung. Alle Anwesenden waren so locker drauf, tanzten vor der Bühne und hatten einfach nur Spaß miteinander. Die Band war der Hammer. Der Sänger hat eine unbeschreibliche Stimme und die Musik lud einfach nur zum tanzen ein. Irgendwann haben wir dann auch unsere Schuhe in die Ecke gestellt und tanzten mit. Am Ende des Abends haben wir noch einen sehr tollen Menschen kennengelernt: Steve, der Bassist von the Rusty Chair. Seine Lebenseinstellung und wie er sein Leben zusammen mit der Musik beschreitet, war einfach wunderbar zu sehen. Müde von all den Eindrücken ging es dann ins Bettchen. Am nächsten Morgen mussten wir leider schon im Womo selbst und nicht draußen frühstücken, das Wetter hat es nicht so gut mit uns gemeint. Zwischendurch am Tag waren wir immer mal wieder unten am Zelt und haben ein paar Vorträgen zugehört, aber um ehrlich zu sein, war uns zwischendurch echt langweilig :-D Wir kannten noch nicht wirklich jemanden und so vertüddelten wir die Zeit in einem Luxemburgischen Supermarkt, in und vor unserem Mahoni und dann auf einmal ging es los! Die ersten Besucher standen bei uns vor der Tür und der Austausch ist gestartet. Dann trafen wir auch das verirrte Paar mit dem Wohnmobil wieder und so nahm auf einmal alles seinen Lauf. Beim gemeinsamen Abendessen im Zelt lernten wir dann auch noch Martin von "Fettes Rot", Ralf, Lino von "im2Takt" , the gesamte Crew von "mac2214jv" kennen. Und so begannen dann die Roomtours durch die unterschiedlichen Freiheitsmobile, Steve und seine Freundin wurden dann auf dem Weg auch noch eingesammelt. Jeder zeigte sein Gefährt und erzählte seine Geschichte dazu und es bereitet mir jetzt noch Gänsehaut wenn ich an die Momente denke. Es war ein so schönes Gefühl, zu sehen und zu hören, dass diese Menschen, die wir gerade erst kennengelernt haben, gleich/ ähnlich denken wie wir und ihr Leben auch genau so gestalten. Für uns war und ist klar, dass wir auf jedenfall in Kontakt bleiben und uns auch besuchen werden. Den Abend ließen wir dann in unserem Mahoni enden. Markus und ich konnten an dem Abend nicht schnell einschlafen :-D Wir konnten nicht aufhören all die Eindrücke von dem Abend gemeinsam noch einmal Revue passieren zu lassen und schöpften damit für uns noch einmal so viel Energie für unser weiteres Tun - einfach unbeschreiblich. Am nächsten Morgen beim Frühstück lernten wir dann auch noch Marco "Erwin_Steyr" und das Pärchen Mara und Julian kennen. Marco gab uns eine extra Tour durch sein umgebautes Militärauto und einen Tipp den ihr hoffentlich bald an unserem Mahoni selbst bestaunen könnt ;-). Das junge Paar stellte uns ihren Renault Van vor, mit dem sie alsbald nach Dänemark reisen. Zusammengefasst freuen wir uns auf das nächste Jahr, auf alle anderen Vanlifer, die wir noch nicht persönlich kennengelernt haben und auf all die umgesetzten Ideen die bei uns im Kopf umschwirren und bald umgesetzt werden.



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